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Durchgängigkeit Werra – Steinerne Werrabrücke, Obermaßfeld

Projekt: Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit der Werra am Absturz an der Steinernen Brücke in Obermaßfeld
Standort: Obermaßfeld-Grimmenthal, LK Schmalkalden-Meiningen
Auftraggeber: Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie
Zeitraum: 2013/2014, 2016

Die Werra (Gewässer 1. Ordnung) wird an Fluss-km 229+240 von der Steinernen Werrabrücke, einem Baudenkmal, überspannt. Durch Auskolkungen im Unterwasser der vorhandenen Sohlenschwelle hat sich ein Absturz herausgebildet. Im Zusammenhang mit erhöhten Fließgeschwindigkeiten und Rückstau im Oberwasser stellt dieser für schwimmschwache und sich bodennah fortbewegende Fischarten sowie Makrozoobenthos ein unüberwindbares Hindernis dar. Die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit ist als Maßnahme 20990004 Bestandteil des Gewässerrahmenplanes Oberflächenwasserkörper „Mittlere Werra bis Tiefenort“ für den 1. Bewirtschaftungszyklus der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Zur Überbrückung des Höhenunterschiedes an der Sohlenschwelle wird eine ca. 60 m lange Niedrigwasserrinne hergestellt.

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