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Durchgängigkeit Werra – Steinerne Werrabrücke

Projekt: Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit der Werra am Absturz an der Steinernen Brücke in Obermaßfeld
Standort: Obermaßfeld-Grimmenthal, LK Schmalkalden-Meiningen
Vorhabenträger: Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie
Zeitraum: 2014
Leistungsumfang: Landschaftspflegerischer Begleitplan LP1-4, FFH-Vorprüfung

Die Werra, Gewässer 1. Ordnung, wird an Fluss-km 229+240 von der Steinernen Werrabrücke überspannt. Ein Absturz im Unterwasser der Sohlenschwelle stellte eine Barriere für schwimmschwache und sich bodennah fortbewegende Fischarten sowie das Makrozoobenthos dar. Vorzugsvariante zur Überrückung des Höhenunterschiedes war die Herstellung einer Niedrigwasserrinne. Die Werra ist Bestandteil des FFH-Gebietes DE 5328-305 „Werra bis Treffurt mit Zuflüssen“. Um Beeinträchtigungen der Gewässerbiozönose zu vermeiden, wurden entsprechende Maßnahmen, u.a. eine Bauzeitenregelung, abgeleitet.